Görlitz – Faszination hat keine (Länder)Grenzen

Görlitz – Faszination hat keine (Länder)Grenzen

Die Zugreise ins schöne Görlitz

Zwischen dem 04.07. und dem 09.07. besuchten wir den Freistaat Sachsen – mit den Zielen Leipzig, Dresden, Bad Schandau und Görlitz. Ich hatte das große Glück 6 Tage in der östlichsten Stadt Deutschlands, in Görlitz, zu verbringen.

Die Anreise im AKE-RHEINGOLD erfolgte bis zum Bahnhof Dresden Neustadt. Von dort aus ging es nochmals ca. 100 km per Bus in Richtung Osten. Görlitz ist eine der wenigen Städte weltweit, die in zwei verschiedenen Ländern liegt, und zwar in Deutschland und Polen. Görlitz hat einen Stadtteil auf der deutschen Seite westlich der Neiße, während Zgorzelec östlich der Neiße in Polen liegt. Die beiden Stadtteile sind durch eine Fußgängerbrücke, eine Autobrücke und eine Eisenbahnbrücke miteinander verbunden. Die Hotels, in denen wir untergebracht waren, das 4**** Romantik Hotel Tuchmacher und das 4**** Parkhotel Görlitz, sind nur ca. 5 Minuten von der Deutsch-Polnischen Grenze entfernt.

Sehenswürdigkeiten und mittelalterliche Gassen in Bautzen

Der erste Ausflug ging von Görlitz aus nach Bautzen, dem politischen und kulturellen Zentrum der Sorben. Dort hatten wir eine Stadtführung und eine Mittagspause, bevor es weiter nach Oybin ins Zittauer Gebirge ging. Hier besuchten wir die Bergkirche, die am Hang des Berges Oybin gebaut wurde. Auf dem Rückweg nach Görlitz fuhren wir am Kloster Marienthal vorbei, wo wir einem Chorgebet beiwohnen konnten.

die Sehenswuerdigkeiten Görlitz

Eine der schönsten Städte des Landes erleben & genießen

Am nächsten Tag hatten wir eine Stadtführung durch die Görlitzer Altstadt und erfuhren mehr über die Bedeutung der Stadt für Film und Fernsehen. Die Führung endete mit einem Orgelkonzert in der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul. Am Abend nahmen wir an der Bierfiedlertour in der Landskronbrauerei teil, bei der wir durch die Brauerei geführt wurden und ein Glas frisches Bier aus dem Metallfass trinken konnten. Im Anschluss gab es Speisen und Musik auf dem Brauereigelände – so ging ein weiterer schöner Tag in Görlitz in geselliger Runde zu Ende. 😊

Polnische Luft schnuppern

Unser dritter Ausflug führte uns nach Bad Flinsberg an der Polnisch-Tschechischen Grenze. Nach einem Rundgang ging es weiter nach Karpacz, wo wir in der Rübezahlbaude einen Teller Schweinebraten mit schlesischen Klößen genießen durften. Die Weiterfahrt führte uns nach Jelenia Gora, wo wir einen kleinen Stadtrundgang machten, bevor es am späten Nachmittag zurück nach Görlitz ging.

Mein freier Tag in Breslau

Der vierte Tag stand uns zur freien Verfügung – einige Gäste nutzten den freien Tag zum Entspannen in Görlitz, andere schauten sich die Görlitzer Umgebung an. 

Ich besuchte an meinem freien Tag die polnische Stadt Wroclaw (Breslau). Dieser schöne Fleck Erde ist mir letztes Jahr im Flieger aufgefallen und so habe ich recherchiert und bin auf Breslau gestoßen. Die schöne Altstadt erinnert etwas an Prag mit Sicht auf die schönen Inseln, tolle Barockkirchen und hübsche Parks, die zum Entspannen einladen. Vom Bahnhof auf der polnischen Seite Zgorzelec fuhr ich umsteigefrei in ca. 1.5 Stunden nach Breslau. Aber auch Dresden, Bad Schandau, Zittau und Chemnitz erreicht man gut per Zug von Görlitz aus und sind sicherlich einen Besuch wert. 

Zwerge von Breslau mit Inselsicht

Nach einigen ereignisreichen Tagen in Görlitz und Umgebung zog uns die historische Lok der Baureihe 103 mitsamt des AKE-RHEINGOLD zurück in die Heimat in Richtung Köln.

Dario, eine Mitarbeiter der AKE-Eisenbahntouristik mit einer Kamera in der Hand

Dario Neubert

Dario hat im November 2022 seine Ausbildung zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit in Köln begonnen und ist damit unser erster Kölner Neuzugang. Ob per Beratung am Telefon oder vor Ort im AKE-Reisebüro, er nimmt sich für all unsere Kunden viel Zeit und berät Sie gerne ausführlich.

Er ist im Team dafür bekannt, immer auf Achse zu sein.

„Elbflorenz“ Dresden – bewegte Geschichte, magische Schönheit, lebendige Tradition

„Elbflorenz“ Dresden – bewegte Geschichte, magische Schönheit, lebendige Tradition

„Dresden hat mir große Freude gemacht und meine Lust, an Kunst zu denken, wieder belebt. Es ist ein unglaublicher Schatz aller Art an diesem schönen Orte“ – Johann Wolfgang von Goethe

Vom 05. – 10. Juli 2022 war es wieder einmal soweit und unser jährlicher Städte-Express mit dem AKE-RHEINGOLD startete von Köln aus gen Osten. Mein Ziel war die wunderschöne sächsische Landeshauptstadt Dresden.

Pünktlich und bei allerbestem Sommerwetter erreichte unser 1. Klasse-Sonderzug am Nachmittag den Bahnhof Dresden-Neustadt. Bereits während des kurzen Bustransfers zu unserem gebuchten Hotel konnte ich einen ersten Blick auf die wunderschöne Kulisse der Altstadt erhaschen und die Vorfreude auf die kommende Woche stieg stetig. Unser Hotel – das 4****Maritim Hotel – befindet sich im Erlweinspeicher, einem unter Denkmalschutz stehenden Haus mit überaus beeindruckendem Foyer. Nach dem Check-In ist es Zeit für eine erste Erkundungstour durch die ehemalige Residenzstadt Augusts des Starken.

Diese ersten Eindrücke werden am nächsten Morgen bei einem interessanten Rundgang durch die geschichtsträchtige Altstadt vertieft. Dort, wo in italienisch anmutender Pracht die schmuckvolle Semperoper, das imposante Residenzschloss, der Zwinger und die wiederaufgebaute Frauenkirche um die Wette strahlen und der Stadt ihren zweiten Namen geben: Elbflorenz. Die Schönheit Dresdens ist unbestritten – und unübersehbar! Am Nachmittag geht es zu einer spannenden Führung durch die Semperoper, bei der wir sehr viel Wissenswertes über die Geschichte und die Architektur des Gebäudes erfahren. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass die vielen riesigen Säulen in der Dresdner Staatsoper nicht aus Marmor sind, sondern in ausgefeilter Handarbeit angemalt wurden?

Frauenkirche am Abend

Frauenkirche am Abend

Semperoper

Semperoper

Führung in der Semperoper

Führung in der Semperoper

An den kommenden Tagen stehen weitere spannende Highlights auf dem Programm: Ein Ausflug in die Sächsische Schweiz und eine Schiffsfahrt zum atemberaubenden Schloss Pillnitz.

Der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges, die Sächsische Schweiz erlangte sowohl aufgrund der landschaftlichen Besonderheiten als auch der bizarren Felsvorsprünge an Bekanntheit. Am Morgen starten wir zunächst mit dem Reisebus in Richtung Bastei. Das Felsmassiv mit seinen Aussichtspunkten und der berühmten Basteibrücke gilt als eines der spektakulärsten Ausflugsziele in Deutschland. Die Landschaft dort hat etwas romantisches und ursprüngliches. Nach dem Besuch der Basteibrücke geht es weiter zum Tafelberg Königstein und der darauf liegenden gleichnamigen Festung. Frau Dr. Salz, unsere Gästeführerin, erklärt uns während eines Rundgangs allerhand Interessantes zur Festung, dem Berg und dem Umland. Zum Abschluss des Tages fahren wir in die Kreisstadt Pirna und lassen uns vom Charme der historischen Altstadt verzaubern.

Am nächsten Tag bringt uns der Raddampfer „Krippen“ bei einer ca. 1,5-stündigen Fahrt über die Elbe nach Pillnitz. Im Schloss und Park Pillnitz treffen Welten aufeinander: In der einstigen Sommerresidenz des sächsischen Königshauses verschmilzt die Architektur des Fernen Ostens mit der des späten Barock. Auch an diesem Tag vergeht die Zeit wie im Flug und ganz langsam geht unsere traumhafte Städtereise dem Ende entgegen.

Blick von der Basteibrücke ins Elbsandsteingebirge

Blick von der Basteibrücke ins Elbsandsteingebirge

Schloss Pillnitz

Schloss Pillnitz

Der letzte Tag steht unseren Gästen sowie meinem Kollegen und mir zur freien Verfügung, um noch ein paar letzte individuelle Eindrücke der Stadt an der Elbe zu sammeln. An diesem Tag lasse ich es mir nicht nehmen, die Silhouette der Altstadt von Dresden ein Mal aus dem sogenannten „Canaletto-Blick“ zu betrachten. Hier malte Bernardo Bellotto – besser bekannt als Canaletto 1748 das berühmte Ölgemälde „Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke“. Heute gibt es an dieser Stelle einen leeren Rahmen, der die ursprüngliche Ansicht imitiert – im Vordergrund die Elbe mit ihrem geschäftigen Schiffsverkehr, im Hintergrund die imposanten Gebäude der Dresdner Altstadt. Mit diesem spektakulären Blick verabschiede ich mich von Dresden und bereite mich auf die Heimreise im AKE-RHEINGOLD vor. Ich freue mich bereits jetzt, dem Alltag im nächsten Jahr wieder einmal kurzzeitig zu entfliehen und eine Reise voller kultureller Highlights, schöner Plätze, gutem Essen und spektakulären Sehenswürdigkeiten im „Elbflorenz“ Dresden zu verbringen!

„Canaletto-Blick"

„Canaletto-Blick“

Amelie-Wentscher

Sarah Kloss

Im Jahr 2022 beendete Sarah Kloss erfolgreich ihre Ausbildung zur Mediengestalterin bei der AKE-Eisenbahntouristik und bringt mit ihrer lebensfrohen Einstellung auch weiterhin frischen Wind in die hauseigene Grafikabteilung. Neben der kreativen Ausgestaltung der Reisen, nimmt Sie auch gerne selbst an diesen Teil. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in den Bergen und macht dort in den Wintermonaten die Skipisten unsicher.

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